Gesprächskreis Ilex e. V.

 

Gesprächskreis Ilex e. V.

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Humorvolles aus Masuren

Heimat kann man nicht vererben

Immer wieder beschäftigen Wernfried Lange (Jahrgang 1933) die Erinnerungen an seine Heimat in Masuren, die er als Zwölfjähriger mit seinen Eltern verlassen musste.

Es geht ihm in seinen Schriften und Vorträgen nicht nur um Nostalgie, es geht ihm vor allem seit Jahrzehnten um den Kontakt zu jenen Menschen, die jetzt dort wohnen, wo er aufgewachsen ist. Er organisierte in den Achtzigern erste Hilfslieferungen und knüpfte mit seiner ehemaligen Schule in seiner Heimatstadt Johannisburg einen heute noch lebendigen Jugend-Austausch an.

Für sein Engagement erhielt Lange 2003 das Bundesverdienstkreuz – nur eine von zahlreichen Ehrungen, die er - auch von polnischer Seite - bekam. Und immer wieder führten und führen ihn Reisen nach Masuren, meist in Begleitung von Interessierten, denen er nicht nur die historischen Stätten oder die herrliche Landschaft zeigen, sondern auch Begegnungen mit den dort lebenden Menschen ermöglichen möchte. Von einer solchen Reise in die alte Heimat handelt Langes neuestes Buch mit dem Titel “Ein jegliches hat seine Zeit - Erinnerungen an Masuren”. Es ist ein Reisebericht der besonderen Art.

Das Buch führt den Leser u.a. ins Land der Kaschuben, zur Danziger Werft, wo er an Solidarnosc und Lech Walesa erinnert (der wie Lange Träger des Stanislaus-Ritterordens ist). Lange schreibt mit gelegentlichem Augenzwinkern über die sprichwörtliche “polnische Wirtschaft” (damals und heute), erzählt Geschichten um die Marienburg, besucht Eulalia, die mit ihren Schlittenhunden in Polen eine Berühmtheit erlangte. 
Freuen Sie sich auf unvergessene Eindrücke. Fragen sind wie immer erwünscht.

Es wird sicher ein unterhaltsamer und fröhlicher Abend werden.


Referent: Wernfried Lange aus Eutin
   



Beginn: 18:30 Uhr



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