Gesprächskreis Ilex e. V.

 

Gesprächskreis Ilex e. V.

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Silvesterreise nach Hannover vom 30.12.2010 bis 01.01.2011

Reisebericht von Gisela Lehnert

Unter dem Motto Warum Silvester alleine sein unternahm der Gesprächskreis Ilex e.V. eine Kurzreise nach Niedersachsen. Nachdem alle Mitreisenden mit Zubringerkleinbussen an der Bushaltestelle an der Holsten Therme eingetroffen waren, konnte die Fahrt gegen 8:30 Uhr beginnen. Wir waren nur eine relativ kleine Gruppe von 24 Personen einschließlich sechs Gästen, die sich direkt beim Busunternehmen angemeldet hatten.

Auf der A 7 ging es zügig voran - Elbtunnel problemlos durchfahren - und an Raststätte Brunautal hielten wir unsere Frühstückspause. Unser Fahrer André Petereit hatte schon den Kaffee fertig und hat uns mit Kleingebäck versorgt. Da wir gut in der Zeit waren, konnte der Aufenthalt etwas länger ausgedehnt werden. Der Parkplatz war nicht besonders gut geräumt, sodass man nur vorsichtig gehen konnte.

Zunächst setzten wir die Fahrt auf der A 7 fort. Vor Hannover nutzten wir dann die Eckverbindung zur A 2. Unser erstes Ziel hieß Bückeburg. Um 12:00 Uhr waren wir zu einer Schloßbesichtigung angemeldet. Da zwischen den Feiertagen nur eine Dame für die Schloßbesichtigung zur Verfügung stand, wurden wir mit einer weiteren Gruppe durch das Schloß geführt. Dadurch war alles ein bißchen wuselig und man mußte aufpassen, dass man alles Interessante von der Schloßgeschichte mitbekam. Die ehemalige Residenz ist noch heute Sitz des Fürstenhauses Schaumburg-Lippe. Wir wurden durch alle kostbar einrichteten Räume geführt. Besonders sehenswert sind der große Festsaal, der goldene Festsaal mit der berühmten Götterpforte und der weiße Saal mit der prächtigen Stuckdecke. Leider waren Videoaufnahmen und Fotografieren auch ohne Blitz streng verboten, es sei denn, man hatte 10 € Erlaubnisgebühr bezahlt. Doch darauf haben wir alle verzichtet. Im Grunde ähneln sich fast alle Schlösser in der Ausstattung und erstrahlen im Glanz der damaligen Zeit. Die Säle in diesem Schloß werden für Musik- und sonstige Großveranstaltungen genutzt. Auch können die Räume für private Zwecke gemietet werden. Sehenswert ist die wunderschöne Schloßkapelle, in der auch in der heutigen Zeit noch Gottesdienste abgehalten werden.

Nach dem Rundgang ging es dann zum Mittagessen in die Alte Schloßküche, die zwischenzeitlich offiziell zum Restaurant umgebaut wurde. Die originalen Küchen-Kachelwände und teilweise auch die alten Wasserhähne sind aber erhalten geblieben.

Um 14:00 Uhr war Treffpunkt am Bus. Eigentlich sollte noch der historische Marstall mir den beiden Stalltrakten besichtigt werden. Doch auf Nachfrage, ob dafür Interesse bei den Mitreisenden bestehlt, kam keine positive Resonanz. Dadurch ging es dann über die Autobahn zurück nach Hannover. Gegen 16:15 Uhr erreichten wir unser 4****Sterne Hotel Queens direkt an einem kleinen Tierpark gelegen. Zimmer und Naßräume zweckmäßig ausgestattet, was wollten wir mehr. Um 18:00 Uhr wurden wir zu einem Sektempfang im Restaurant eingeladen, wo anschließend dann gleich das Abendessen stattfand. Der Abend klang dann bei einigen Mitreisenden in der Hotelbar aus, die allerdings keine richtige Atmosphäre ausstrahlte.

Bückeburg Spaziergang Im Tierpark Steinhuder Meer Steinhuder Meer

Am Silvestermorgen sollte eigentlich eine Rundfahrt um den Maschsee erfolgen, doch leider ist da etwas schief gelaufen. Der engagierte Reiseführer hatte einen Auftrag für einen Rundgang um den Maschsee erhalten und sich dementsprechend vorbereitet, der allerdings bei der Witterungslage undurchführbar war. Nach vielem Hin und Her einigte man sich auf eine improvisierte Busstadtrundfahrt. Der Reiseführer hat sein Möglichstes getan, um uns zumindest das Wichtigste zu zeigen und auch das Interessanteste der Stadt zu erklären. Nach einer Stunde Rundfahrt waren wir um kurz nach 11:00 Uhr wieder am Ausgangspunkt am Maschsee angelangt. Danach sollte es wieder zum Hotel zurückgehen, doch da haben die Mitreisenden etwas protestiert. Schließlich hatte sich unser Fahrer problemlos bereit erklärt, uns in die Innenstadt zu fahren. Beim Kröpcke-Center in der Nähe des Hauptbahnhofs konnten wir aussteigen und er wollte uns dann um 14:00 Uhr dort wieder abholen. Nun konnte jeder machen, was er wollte. Es bildeten sich kleine Gruppen, die dann die Gegend erkundeten. Unsere kleine Gruppe zog es zur Kröpcke-Passage den mit vielen netten ansprechenden Geschäften. Anschließend ging es ins Mövenpick, das von unserem Stadtreiseführer als bestes Restaurant/Café der Stadt angepriesen wurde. Es war um die Mittagzeit ziemlich gut besucht und unsere Gruppe fand keine zusammenhängenden Plätze. Nach einem kleinen Mittagsimbiss fanden sich dann alle Mitreisenden pünktlich am vereinbarten Zeitpunkt wieder ein. Nach der Ankunft im Hotel war Freizeit bis zur Silvestergala angesagt. Einige wagten dann dank Spikes und anderer Hilfsmittel für die Schuhe noch einen Spaziergang über vereiste vom Schnee nicht geräumte Wege durch den Tierpark. In der wärmeren Jahreszeit wahrscheinlich für die Bevölkerung ein besonderes Ausflugziel ähnlich unserem Wildpark Eekholt.

Übrigens hatten wir zwischenzeitlich aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erfahren, dass das Restaurant/Café Mövenpick zum 31.12.2010 geschlossen und die Einrichtung größtenteils verkauft werden soll.

Nachmittags so gegen 15:00 Uhr hatten sich einige von unserer Gruppe im Restaurant/Bar zum Kaffee verabredet, doch es war wegen der Silvesterfeier geschlossen. Mit Mühe und Not erhielten wir dann nach einer endlosen Wartezeit und etlichen Vertröstungen dann doch noch im Foyer unseren Kaffee. Interessant war natürlich der Aufenthalt auch ohne Kaffee, denn man konnte die vielen ankommenden Gäste in Augenschein nehmen. Viele sind extra für die Silvesterfeier angereist.

Um 19:00 Uhr war Einlass in die zwei großen Ballsäle für die Silvesterfeier. Unsere Gruppe war eingeteilt für den Saal Nr. 2. Wir hatten 2 Tische à 10 und einen Tisch mit 4 Plätzen. Zur Einstimmung auf den Abend erhielten alle ein Getränk nach Wunsch (Sekt pur oder mit Zusatz). Anschließend wurde das Büfett eröffnet, das so allerhand kulinarische Köstlichkeiten, ob warm oder kalt, bot. Zur Untermalung gab es von einem Keyboardspieler nette Unterhaltungsmusik. Später wurde dann das Parkett zum Tanzen freigegeben und gleichzeitig änderte sich natürlich die Musik und somit nahm auch die Lautstärke etwas zu. Während des Abends erfolgten noch 2 Darbietungen. Zum einem trat ein bekanntes Turniertanzpaar auf und etwas später zeigte ein Magier im fast dunklen Raum seine Künste mit Lichtkugeln.

Zum Jahreswechsel war Tischfeuerwerk oder Ähnliches in den Räumen nicht erlaubt, auch sollte aus Rücksicht auf den Tierpark nach Möglichkeit auch draußen auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verzichtet werden. Doch daran wurde sich nicht unbedingt gehalten. Zum Anstoßen zur Jahreswende gab es dann noch ein Gläschen Sekt und die obligatorischen Berliner in groß und klein. Gegen 1:00 Uhr verzogen sich bereits viele Anwesende in ihre Zimmer. Offizieller Schluß war dann in unserem Saal um 1:30 Uhr.

Am Neujahrstag hieß es erst einmal ausschlafen und dann das Katerfrühstück einnehmen, was allerdings nicht unbedingt den Kater vertreiben konnte. Es fehlten so einige typische Spezialitäten.

Bei relativ schönem Wetter verließen wir um 11:30 Uhr unser Hotel und fuhren zu unserem letzten noch geplanten Ziel - dem Steinhuder Meer. Witterungsmäßig hatten wir Glück - der Ort Steinhude empfing uns bei strahlendem Sonnenschein. So wollten wir es doch haben. Wenn auch ein sehr kalter Wind blies, machten wir auf den super geräumten Wanderwegen am Ufer des Steinuder Meeres einen ausgedehnten Spaziergang. Einige sind noch auf einen Kaffee oder ähnlichem in das einzige geöffnete Restaurant eingekehrt. Eine Mitreisende und ich haben es allerdings vorgezogen, die frische Luft noch zu genießen und gleichzeitig die Fotoapparate für ein paar schöne Aufnahmen noch in Aktion zu bringen.

Nach einem Aufenthalt von 1 ½ Stunden verließen wir dann um 13:45 Uhr den netten Ort, der in den Sommermonaten bestimmt attraktiver ist. Unser Fahrer hat für die Rückfahrt die A 2 gemieden und ist gemütlich durch kleine Städte und Ortschaft gefahren. Vier von unseren Mitreisenden so auch ich, die die Gelegenheit für ein den Kauf von frischen Fischbrötchen bei einem Fischladen in Steinhude genutzt haben, haben im Bus dann ihren zünftigen Kater Mittagsimbiss mit Bier und einem Schnäpschen gehalten. Bei Schwarmstedt erreichten wir dann wieder die A 7. Bei der Raststätte Allertal wurde noch eine kurze Pause eingelegt. Danach ging es zügig ohne Probleme weiter. Am S-Bahnhof Hamburg-Othmarschen verließen uns dann die sechs Gäste, die direkt beim Busunternehmer gebucht hatten. Sie wurden von dort mit einem Kleinbus nach Hause gebracht. Die Ilex-Gruppe setzte die Fahrt um 16:45 Uhr fort und erreichte Kaltenkirchen 20 Minuten später. Die Zubringerbusse standen bereits am Busparkplatz - sie brachten alle Mitreisenden sicher nach Hause.

Damit endete mal wieder eine nette Kurzreise.

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