Gesprächskreis Ilex e. V.

 

Gesprächskreis Ilex e. V.

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Frühling an der Mosel vom 26. - 30.06.2011

Aufzeichnung von Gisela Lehnert

Den Gesprächskreis Ilex e.V. zog es wieder einmal in die Ferne. Wir wollten der Mosel einen Besuch abstatten. Nachdem alle rund 40 Mitfahrer pünktlich mit den Zubringerbussen an der Bushaltestelle an der Holstentherme angekommen waren, starteten wir bei regnerischen Wetter kurz nach 8:00 Uhr zunächst auf der A 7, dann auf der A 1 Richtung Bremen und weiter in westliche Richtung. Unterwegs wurde an der Raststätte Ostetal eine Frühstückspause eingelegt. Unser Fahrer Klaus Lotze hatte den Kaffee schon fertig und die belegten Brötchen standen auch bereit.

Unsere flotte Weiterfahrt wurde so gegen 11:30 Uhr je durch eine Reifenpanne kurz vor dem Parkplatz Bakumer Wiesen West unterbrochen, den wir dann trotz des geplatzten Reifens noch erreichen konnten. Reserverad war vorhanden, doch die Radschrauben saßen zu fest, um sie so zu lösen. Da musste eine Hydraulik mithelfen, doch am Sonntag sind die Pannendienste auch nicht so reichlich, vor allem musste es eine aus der Gegend sein. Die zwei Stunden unfreiwilligen Aufenthalts wurden gleich für die Mittagspause genutzt. Die Bordküche war ja für Würstchen heiß machen intakt. Nach getaner Arbeit ließen sich der Fahrer und der Monteur vom Pannendienst auch die Würstchen schmecken.

Planwagen Planwagen Planwagen Moselfahrt Cochem
Durch dieses Malheur und noch einigen Staus erreichten wir unser Park-Hotel Krähennest in Löf an der Mosel erst gegen 19:00 Uhr. Nach dem Abendessen ließen wir den lauen Sommerabend auf der Terrasse ausklingen lassen - natürlich mit Moselwein.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine Planwagenfahrt in die Weinberge des Winzermeisters Günther-Josef Basten aus Ellenz. Während der Fahrt erzählte er über seine Arbeit und die allgemeine Lage der Winzer. Oberhalb der Anbauflächen fand in seiner relativ komfortablen Hütte die obligatorische Weinprobe statt. Sechs verschiedene Weinsorten wurden uns kredenzt, die man anschließend natürlich kaufen oder auch bestellen konnte. Bevor es wieder abwärts ging, gab es noch einen kleinen Mittagsimbiss. Mit dem Bus ging es dann nach Beilstein. Bis zur Abfahrt des Moselschiffes um 15:00 Uhr hatten wir uns die Zeit mit etwas <>Kühlem vertrieben. Die Moselfahrt war natürlich bei dem hervorragenden Wetter bestens, nur waren die Schattenplätze fast Mangelware. Jedenfalls haben alle Mitfahrer die gut einstündige Fahrt bis Cochem genossen. Anschließend war Freizeit angesagt und jeder konnte Cochem auf eigene Faust erkunden. Hier zeigte das Thermometer sage und schreibe 38° C! Nach dem Abendessen ging es zum Klönen wieder raus auf die Terrasse.

Cochem Cochem Bernkastel-Kues Bernkastel-Kues Bernkastel-Kues

Der 28.06. führte uns zunächst über Cochem, Traben-Trarbach immer an der Mosel (Eifel-seitig) entlang und dann rüber auf die Hunsrückseite nach Bernstastel-Kues. (Der Doppelort wird durch die Mosel getrennt.) Bernkastel konnten die Mitreisenden allein erkunden. Sehenswert sind besonders der mittelalterliche Marktplatz mit dem Rathaus von 1608 und Michaelsbrunnen von 1606. Aber auch die schön restaurierten Fachwerkhäuser und Weinhöfe, sowie die Pfarrkirche St. Michael aus dem 14. mit dem romanischen Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert bilden ein interessantes Ensemble. Und über allem thront die Burgruine Landshut (1277). Bei wieder herrlichem Wetter brachte der Bummel durch das Örtchen richtigen Spaß.

Gegen 13:00 Uhr verließen wir die Moselregion und durch den Hunsrück gelangten wir in die Edelsteinschleiferei-Gegend. Besonders bekannt sind natürlich Idar-Oberstein (nur kleiner Abstecher) und Kirschweiler. Hier konnten wir bei einer Vorführung in der Edelsteinschleiferei Alte Bachschleife einen Schleifgang verfolgen. Auch im Museum standen noch wunderschöne Exemplare zum Begutachtung bereit. Einiges war natürlich auch käuflich zu erwerben und viele Damen wurden wie zu erwarten schwach bei den Angeboten. Über die Hunsrück-Höhenstraße erreichten wir bei Zell wieder die Mosel und weiter dann über Cochem nach Löf.

Luxemburg Luxemburg Trier Trier Trier

Am nächsten Tag, welch eine Überraschung, das schöne Wetter hatte uns verlassen. Aber für uns kein Problem. Zunächst ging es wieder Richtung Cochem und kurz danach nahmen wir unsere Reisebegleiterin Hilde auf. Um schneller an unser heutiges Ziel Luxemburg und Trier zu gelangen, fuhren wir in Richtung Autobahn 48 zur Auffahrt Kaiseresch. Unsere Fahrt führte uns durch ein ganz anderes Landschaftsbild. Die Vulkaneifel ist ja bekannt für ihre teilweise bis zu 71 m tiefen Maare, auch wird in der Gegend Tabak angebaut. Gegen 10:30 Uhr erreichten wir Luxemburg und kurze Zeit später auch die Stadt. Bei einer Stadtrundfahrt wurden wir bestens von Hilde über alles informiert. Mit den Umlandgemeinden leben in der Stadt ca. 100.000 Einwohner. Die Lohnsteuer liegt bei 5%, auch die Gewerbesteuer ist niedrig. Viele neue Glasbauten und großzügige Boulevards sind entstanden nach der Devise in Luxemburg wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Ein kurzer Stadtrundgang schloß sich an. Was natürlich nicht fehlen durfte, war der Blick von der Aussichtplattform der alten Stadtmauer in das tiefe Tal, wo das Flüßchen Sauer dahinplätschert. Der Fürstenpalast und einige andere Sehenswürdigkeiten gehörten natürlich auch dazu.

Nach einem kleinem Mittagsimbiss und Einkaufsbummel an einer riesigen Supermarktanlage kurz vor der Grenze gehörten ein paar Nachmittagsstunden der ältesten Stadt Deutschlands Trier. Auch hier führte uns die Reisebegleiterin zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. U. a. natürlich zu römischen Monumentalbau Porta Nigra (erbaut 180 n. Chr.) dem Marktplatz mit dem Rathaus und dem Dom, ein Zentrum der geistlichen Macht im Deutschen Reich. Letzterem wurde ein Besuch abgestattet. Die unmittelbar neben dem Dom stehende gotische Liebfrauenkirche war wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.

Kirschweiler Deitsches Eck Bundesgartenschau Bundesgartenschau Bundesgartenschau

Um 16:00 Uhr ging es wieder zurück über die Autobahn Richtung Koblenz nach Löf - nicht zu vergessen, unterwegs wurde sich noch von unseren netten und kompetenten Hilde verabschiedetet.

Am Rückreisetag war noch ein dreistündiger Aufenthalt auf der Buga in Koblenz eingeplant. Das Wetter spielte mit - es waren angenehme Temperaturen mit sogar ein bißchen Sonne, also ideale Voraussetzungen für den Bummel. Eine besondere Attraktion ist natürlich die Schwebebahn über den Rhein zum Deutschen Eck. Eigentlich ein Muss für jeden Besucher, also auch für uns. Die Blumenhalle und die vielen Blumenbeete und Arrangements bilden bei solcher Ausstellung eigentlich den Kern dieser Anlage. Die Zeit lief viel zu schnell, denn um 13:30 Uhr wurde nach Hause gestartet. Kaltenkirchen erreichten wir mit den üblichen Pausen und ohne größere Staus kurz nach 20:00 Uhr.

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