Gesprächskreis Ilex e. V.

 

Gesprächskreis Ilex e. V.

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6-Tage-Reise nach Schweden vom 20.6. bis 26.6.2013

Aufzeichnung von Gisela Lehnert

… und wieder hat sich der Gesprächskreis ILEX e.V. auf eine Reise begeben, die in das nordöstlich gelegene skandinavische Land Schweden führte.

Nachdem alle  am Treffpunkt Busparkplatz an der Holstentherme angekommen waren, konnte 7:40 Uhr gestartet werden. Unser Ziel war der Fährhafen Puttgarden. Unterwegs dorthin gab es das obligatorische Frühstück. Die 45-minütige Überfahrt konnten wir bei herrlichem Wetter an Deck genießen. Über den Inseln Lolland und Falster erreichten wir nach ca. 150 km die Öresundbrücke, die ein interessantes Bauwerk darstellt.

Von Malmö ging es an der Südküste Schwedens entlang durch ein wunderschöne Landschaft mit herrlichem Mischwald und vielen Seen nach Karlshamn, unseren ersten Übernachtungsort für 3 Nächte.

Am  nächsten Tag wurde zunächst eine 1-stündige Schärenrundfahrt bei anfangs herrlichem Son-nenschein mit unserer Reiseleiterin für zwei Tage unternommen. Daran anschließend unternahmen wir eine kleine Stadtrundfahrt – der Ort hat nicht viel zu bieten – um dann Richtung Norden über Ronneby (Heimatort unserer Reiseleiterin)  nach Karlskrona – Hauptstadt dieser Region – zu gelangen.  Unterwegs wurden wir mit allem Wissenswerte über Land und Leute, Sehenswürdigkeiten in dieser Region, Staatswesen, Politik und weiter Entwicklung informiert. Das Schweden eine parlamentarisch/demokratische Monarchie mit dem Staatoberhaupt König Carl  XVI. Gustaf seit 1973 ist dürfte wohl allgemein bekannt sein.

Karlskrona liegt in der historischen Provinz Blekinge. Die Hafenstadt an der Ostsee ist auch bekannt als Schwedens einzige Barockstadt.
Karlskrona ist auf mehreren Inseln gebaut und das Zentrum der Stadt liegt auf der Insel Trossö-6 km draußen im Schärengarten! Insgesamt besteht die Stadt aus ungefähr30 Inseln, von denen mehrere mit dem Auto erreicht werden können.
Stadtrundfahrt zunächst zum auf einem Hügel gelegenen Wasserturm mit herrlichem Blick auf die Stadt. Anschließend ging es in die Stadt zu einer kleinen Rundfahrt. U.a. sind der Marinehafen, das nicht mehr betriebene Gefängnis und das Marinemuseum interessant. Die historischen Gebäude der Stadt wurden von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

Nach der Mittagspause ging es um ca. 13:30 Uhr weiter zu einer der bekanntesten Lachstreppe in Mörrum/Südschweden. Der Ort gehört zur Gemeinde Karlshamn und liegt etwa 7 km nordwestlich davon am Fluß Mörrumsån, der in die Ostsee mündet. Danach ging es zurück nach Karlshamn zum Auswande-rungsdenkmal, besonders für Touristen aus USA interessant. Anschließend hieß es auf zu den Feierlichkeiten anläßlich des Mitsommertages. Neben Weihnachten einer der höchsten Feiertage in Schweden. Alle haben arbeitsfrei und es geht mit Kind und Kegel in die Natur zum Picknicken. Maibaumaufstellen und Folkloredarbietungen runden das Programm ab. Wir haben es mittags schon zu spüren bekommen, denn  kaum ein Restaurant hatte in der Stadt offen. Auch beim Abendessen  im Hotel war fast totale Selbstbedienung angesagt, noch nicht mal eingedeckt war. Es war schon ein bißchen gewöhnungsbedürftig. Aber wir haben es alle gut gemeistert – andere Länder, andere Sitten.

Der 3. Tag (wieder Feiertag)  führte uns zur Insel Öland. Über Karlsrona und Kalmar ging es über die Ölandsbrücke. . Die Brücke ist 6072 m lang und wird von 156 Pfeilern getragen. Nach einem Stop im Touristenbüro, wo wir näheres über die Insel erfuhren,  ging es weiter zum Ziel unserer Fahrt. – das Schloß Soliden, wo u.a. die  Kronprinzessin Viktoria die Geburtstage feiert.  Das Schlößchen selbst konnten wir nicht besichtigen – es wird streng bewacht -, aber die wunderschöne Parkanlage und die verschiedenen Gärten luden zum Verweilen ein. Übrigens wenn die Familie anwesend ist, wird die Anlage für Besucher ganz gesperrt.  
Danach wurde dem  Hauptort der Insel – Borgholm noch ein Besuch abgestattet und oh Wunder, hier  imn der Fußgängerstraße herrschte reges Treiben.  Obwohl noch Feiertag hatten hier einige Läden  und kleine Restaurants  auf. Letztendich fanden alle, die Hunger und Durst hatten etwas Passendes für einen Imbiß. Unterwegs wurde noch ein Abstecher an ein wirklich idyllisches Plätzchen an der Ostsee gemacht. Unsere Reiseleiterin wollte uns doch noch ihr Lieblingsreiseziel „Kristianope“  zeigen. Hier verbringen sie und Ihre Familie sehr viel Zeit in den Sommermonaten am Meer beim Campen. Der Ort liegt hat kein Durchgangs-verkehr und wohl in erster Linie nur den Einheimischen bekannt, dadurch wenig Touristenrummel
Anschließend ging es  zurück zum Hotel.

Am 4. Tag hieß es Kofferpacken, denn unser Ziel hieß das 524 km entfernte Stockholm. Erneut ging es gen Norden an der Küste längs. Die Fahrt verlief  durch eine landschaftlich herrliche Gegend mit viel Mischwald, vielen Seen und netten  kleinen und größeren Orten.  Mit mehreren auf den Tag verteilten Pausen erreichten  wir bei schönem Wetter ca. 19:15 Uhr  die schwedische Hauptstadt Stockholm mit 2,1 Mill. Einwohnern. Im  Scandia-Hotel (18 Stockwerke)  mit einem wunderschönen Ambiente wurde eingecheckt.

Der nächste Tag stand ganz Zeichen von Stockholm. Mit einem Reiseleiter wurden zunächst der Innenhof und die nähere Umgebung des Stadthauses in Augenschein genommen. Immer wieder ein lohnendes Fotoobjekt. Daran anschließend ging es weiter zum etwas außerhalb liegenden Schloß Drottningholm. Es folgte eine Schloßbesichtigung und anschließend unternahmen wir einen Rundgang durch die wunderschöne Parkanlage. Als nächsten Programmpunkt stand eine Stadtrundfahrt an. Wir konnten an einem Aussichtpunkt das herrliche Stadtbild genießen. Danach ging es zum Hafen, der Altstadt mit ihren vielen historischen Gebäuden und zum Stadtschloß. Hier konnten wir das Zeremoniell der täglich stattfindenden Wachablösung beiwohnen. Eine besondere Touristenattraktion.

Am 6. Tag verließen  wir Stockholm wieder  zu einem weiteren Reisehöhepunkt – der Göta-Kanal. Eines von den ausländischen Touristen beliebtes Reiseziel. Besonders interessant für jede Art von Wassersportler.
Bei herrlichem Sonnenschein hat der Aufenthalt Spaß gebracht. Es herrschte reger Schiffsverkehr, aber nur für kleine Schiffe. Viele Freizeitskipper wurden durch die Schleusen geschleust. Ein deutsches Ehepaar (seit einigen Jahren in Schweden lebend) boten in Kiosken u.a. sogar Original Thüringer Bratwürste an. Viele von den Mitreisenden konnten da natürlich nicht wiederstehen.
Nach diesem schönen Aufenthalt ging es nach Gränna, der für seine Zuckerstangen bekannte Ort am Vätternsee. Kleiner Rundgang durch die historische Hauptstraße und auch der Vätternsee  war miteingeschlossen.
Unser letztes Nachquartier bezogen wir in der Industriestadt Jönköping am Südzipfel des Vätternsees.
Überregionale Berühmtheit hat die Stadt erlangt durch ihr Exportprodukt – die Sicherheitsstreichhölzer.

Am 26.06. hieß es dann Abschiednehmen von dem schönen nordeuropäischen „steinreichen“ Reiseland Schweden. Mit der Fähre ging es über den Öresund, dann weiter durch Dänemark nach Rogby und weiter mit der Fähre mit relativ stürmischen, ungemütlichen Wetter nach Puttgarden. Von Fehmarn nach Hause war dann nur noch eine Kleinigkeit.


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