Gesprächskreis Ilex e. V.

 

Gesprächskreis Ilex e. V.

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4-Tage-Reise nach Berlin vom 14.3. bis 17.3.2014

Aufzeichnung von Gisela Lehnert


Berlin ist immer wieder eine Reise wert!

Für den Gesprächskreis Ilex e.V. hieß es am 14.03.2014 um 8.00 Uhr wieder einmal einsteigen für eine Busreise nach Berlin. Zunächst ging es auf der B 206 Richtung Segeberg und dann weiter auf der B 404 zur A 24. In den netten Restaurant „Lütt Hus“ in Neuhof bei Neustadt-Glewe, das uns schon besten bekannt ist, nahmen wir ein ausgiebiges gemeinsames Frühstück ein. Anschließend befuhren wir noch ein Stück die A 24 um dann nach einer Weile abzubiegen und die Fahrt durch das schöne Havelland fortzusetzen.

Über die netten Orte Pritzwalk und Kyritz gelangten wir zu unserem ersten Ziel  - das historische Dorf Stölln mit dem ältesten Flugplatz der Welt. Stölln urkundlich 1441 erwähnt – liegt am Fuße des 110 m hohen Gollenbergs, der höchsten Erhebung im Havelland.
Auf diesem Gelände hat der Flugpionier Otto Lilienthal, der im Sommer 1891 als erster Mensch geflogen ist, seine ab 1893 vom Stöllner Gollenberg aus erfolgreichen Flugversuche durchgeführt. Bei einem dieser Flüge stürzte er 1896 aus 15 m Höhe ab und verstarb an den Folgen des tragischen Unfalls. Ein Museum erinnert an den Flugpionier. Eine weitere Se-henswürdigkeit bildet die am 23.10.1989 durch Flugkapitän H.-D. Kallbach geglückte Lan-dung des Langstreckenpassagierflugzeuges der Interflug Typ Iljuschin 62 „Lady Agnes“ auf der nur 860 m kurzen Landebahn des Segelflughafens. Wir konnten im Flugzeug die seiner-zeitige spektakuläre Landung als Film nochmals miterleben.

Nach diesem interessanten Abstecher ging es nach Berlin, wo im Hotel Holiday Inn am „Alex“  unsere Zimmer bestellt waren.

Am nächsten Tag besuchten wir die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock, die sich in der Stauffenbergstr. am historischen Ort des Umsturzversuches vom 20.07.1944 im ehemaligen Gebäude des deutschen Heeres befindet. Seit 1953 ist der Ehrenhof ein Ort der Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalismus. Nach dem Scheitern des Um-sturzes wurden im heutige Ehrenhof Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Mitverschwörer erschossen.
Wir erhielten bei einer Führung interessante Informationen über die beispielhaften Wider-standsaktivitäten einzelner Menschen und Gruppen. Die ständige Ausstellung „Widerstand gegen den Nationalismus“ dokumentiert die damalige Zeit mit Bildern und dürfte auch für die jüngeren Generationen sehenswert sein.

Nach diesem geschichtlichen Rundgang erfolgte dann eine große Stadtrundfahrt durch West- und Ostberlin mit vielen inzwischen erstellten Neuerungen. Anschließend ging es zum Kaf-feetrinken ins Hotel Adlon und dabei konnten wir die nette Atmosphäre genießen.
Um 18.00 Uhr begann im Europa-Center die Vorstellung im Kabarett-Theater „Die Stachelschweine“ mit dem Thema „Auch das noch …“. Für uns ein besonderes Highlight dieser Reise. Danach ging es ins Restaurant die „Kartoffelkiste“ zu einem zünftigen Abendessen.

Am Sonntag fuhren wir um 11:00 Uhr zunächst zu den „Hackischen Höfe“, ein Ensemble von mehreren hübschen historischen Häusern. Unser nächstes Ziel war in Potsdam das Hollän-derviertel mit den typischen Häusern des Landes. Für einen ausgiebigen Rundgang war die Zeit von einer knappen Stunde knapp bemessen. Als nächstes stand eine zweistündige Wannsee-Rundfahrt auf dem Programm. Es war eine gemütliche Fahrt, die wir allerdings aufgrund des Wetters nicht auf Deck verbringen konnten. Die schönen Villen und Häuser am Ufer mit dem Grunewald im Hintergrund, wo viele Prominente ihr Domizil haben. konnten wir dennoch vom Schiff aus bewundern. Wieder am Anleger in Potsdam zurückgekehrt, fuh-ren wir ins Hotel.
Damit war das Tagesprogramm aber noch nicht zu Ende.

Nach dem Abendessen ging es um 19:30 Uhr mit dem Bus zu einem weiteren Höhepunkt. Unser Ziel war der „Gasometer“ zu einer ARD-Live-Veranstaltung mit Günther Jauch. Im Gänsemarsch wurden wir aus Sicherheitsgründen an die Garderobe geleitet, wo auch die Damenhandtaschen abgegeben werden mußten. Dann hieß es fast eine Stunde warten  - ohne Sitzgelegenheit. Es bestand zwar die Möglichkeit ein kleines Imbißlokal aufzusuchen, doch das war schnell überfüllt.

Gegen 21.00 Uhr wurden die Besucher in Zehnergruppen nacheinander in den Veranstaltungsraum geführt. Die Plätze wurden zugewiesen. Es hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen um alle angemeldeten und registrierten Besucher in den Raum zu führen. Kurz nach 21.30 Uhr erschienen dann die Gesprächspartner, die auf dem Podium ihre Plätze einnah-men. Danach kam auch Günther Jauch mit seinem lässigen Auftreten, stellte ein paar Fragen  und erteilte noch einige Hinweise. Dann erfolgte die Bekanntgabe des Diskussionsthemas.
Und wie sollte es anders sein – die Verurteilung von Uli Hoeneß – „Absturz mit Anstand“
Pünktlich um 21.45 Uhr begann die Live-Übertragung, die wiederum nach einer Stunde endete. Näher auf die Diskussion einzugehen, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen.

Am Montag ging leider unser Aufenthalt in der Bundeshauptstadt Berlin wieder zu Ende.
Bis zum Mittag war noch Freizeit angesagt, die viele Mitreisende nutzten dem KaDeWe noch einen Besuch abzustatten.

Um 13.00 Uhr starteten wir zur Heimfahrt. Wir nahmen wieder die Strecke durchs Havelland und unternahmen noch einen Zwischenstop in unserer Partnerstadt Putlitz. Wir wurden herzlich vom seit 16 Jahren ehrenamtlichen Bürgermeister Bernd Dannemann im Gemein-schaftshaus begrüßt und gleichzeitig mit selbstgebackenen Kuchen und ausreichend Kaffee verwöhnt.

Anschließend ging es dann auf der A 24, B 404 und B 206 weiter und so erreichten wir gegen 19.00 Uhr Kaltenkirchen.



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