Gesprächskreis Ilex e. V.

 

Gesprächskreis Ilex e. V.

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7-Tage-Reise nach Südengland vom 22.8. bis 28.8.2015

Aufzeichnung von Gisela Lehnert

Nach langer Planung ging es endlich los!

Am 22.08.2015 starteten wir gegen 9:30 Uhr zunächst in Richtung Niederlande nach Hoek van Holland. Dank zweier Busfahrer und kaum Staus kamen wir gut voran, sodass wir fast eine Stunde das schöne Wetter im Fährhafen genießen konnten.

An Bord unserer Fähre der Reederei Stena Line gelangten wir nach Einreiseformalitäten  über einen langen Gang (ähnlich wie an den Flughäfen). Gleich nach Aufsuchens der Kabinen wurde uns im großen Speisesaal das 3-Gänge Abendessen serviert. Gegen 21:00 (Greenwich Time) hieß es Leinen los in Richtung Britische Insel und viele unserer Mitreisenden sahen sich das Ereignis inzwischen bei Dunkelheit an.

Bevor wir am nächsten Tag in Harwich an Land gingen erhielten wir an Bord noch ein ausgiebiges Frühstücksbüfett. Unsere Busfahrt führte uns nördlich an London vorbei zunächst bis Salisbury. In der Nähe dieses Städtchens erwartete uns bereits eine besondere Überraschung. Kurzfristig wurde noch der Besuch von „Stonehenge“ eingeschoben. An dem berühmtesten Steinkreis der Welt konnten wir doch nicht einfach vorbeifahren. Wenn auch das Wetter nicht ganz mitspielte, machten sich alle Mitreisenden auf den Weg um die rund 5000 Jahre alte Kultstätte einen Besuch abzustatten. Spekulationen und Sagen ranken sich dieses Mysterium, das bis heute noch nicht vollständig erforscht ist.

Nach 2 Stunden verließen wir gegen 14:00 Uhr den geschichtsträchtigen Ort und als nächstes Ziel besuchten wir  „Wilton House“ – es ist die Residenz des Grafen von Pembroke. Hinter einer schlichten Fassade wurden wir von barocker Üppigkeit der Ausstattung mit geradezu exemplarisch, vorexerzierten  Gespür für Maß und Zahl, Raum und Proportionen überrascht. Herrliche Kunstgegenstände, Gemälde usw. konnten bestaunt werden. Eine wunderschöne Gartenanlage mit einem Flüßchen ergänzt das riesige Ensemble.

Anschließend ging es weiter durch die sanften Hügel von Dorset und Devon zur englischen Riviera nach Torquay, wo im Hotel „Best Western Livermead Cliff“ für 4 Nächte unser Quartier war.

Der 3. Tag führte uns zunächst in das Innere unseres Städtchens mit einem ausgiebigen Bummel. Übrigens hatte sich inzwischen unser Reiseleiter  Mr. Tim Fox  zu uns gesellt, der uns  die nächsten 3 Tage begleitete. Anschließend ging  es bei einer Rundfahrt durch nette Seebäder und gepflegten Hafenstädtchen weiter entlang der britischen Reviera. So auch nach Brixham, von wo wir unser letztes Tagesziel den Hafen Dartmouth mit einer kurzen Fährfahrt erreichten. Per Dampfeisenbahn ging es gemütlich von Kingswear zurück nach Paignton, wo uns bereits unser Bus wieder erwartete und zurück ins Hotel brachte.

Am 4. Tag unternahmen wir eine Cornwall-Rundfahrt, die uns in den äußersten Südwesten der Landschaft brachte – zunächst erreichten wir das mediterran anmutende Örtchen St. Ives. Es hat sich in den letzten Jahren durch sein angenehmes Klima und des intensiven Lichts zu einem richtigen Künstlerort entwickelt. Nach einem ausgiebigen Bummel ging es an der Küste weiter nach Marazion. Die sehenswerte Burganlage beherrscht die Bucht und bietet herrliche Ausblicke über Meer und Küste.

Der Ausflug am 5. Tag führte uns zunächst an die Drehorte der Pilcher-Verfilmungen im Mittelpunkt. Durch das Herz des Dartmoor Nationalparks gelangten wir nach Buckland Abbay, dem Wohnsitz des Seehelden Sir Francis Drake. In der Mittagszeit hielten wir uns in dem romantischen Fischerort Polperro auf. Am Nachmittag konnten wir von dem auf einer Halbinsel gelegenen „Mount Edgcumbe Country Park den Blick auf die Stadt Plymouth genießen. Das Herrenhaus aus dem 16. Jh. ist von wunderschönen, thematisch angelegten Gärten umgeben.

Am 6. Tag hieß es schon wieder Abschiednehmen von der landschaftlich wunderschönen Englischen Reviera, Zunächst ging in Richtung Bristol um kurz davor noch Glastonbury einen Halt einzulegen. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die „Abbey“ geworfen, die inzwischen zu einer lukrativen (keltisch-christlich) Pilgerstätte geworden ist.  Den Abschluß unserer Besuche galt dem Städtchen Bath – der Stadt der Römer und des Klassizismus. Gleichzeitig gilt sie auch als Blumenstadt und zählt zu den schönsten englischen Städten, und die gregorianischen Häuserzeilen mit vielen Grünanlagen verleihen dem Ort eine besondere Eleganz. Schon die Römer fühlten sich hier wohl und errichteten ihre Bäder, die heute noch im Original zu besichtigen sind. Eine besondere Sehenswürdigkeit bildet noch die Kathedrale, die einst als Klosterkirche diente.

Anschließend ging es über Swindon und Reading zum Fährhafen Harwich, wo wir abends wieder mit der Fähre über Nacht auf das europäische Festland gelangten. Von Hoek van Holland ging es auf direkten Weg zurück nach Kaltenkirchen.

 




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