Gesprächskreis Ilex e. V.

 

Gesprächskreis Ilex e. V.

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4-Tage-Reise nach Potsdam und Berlin

Aufzeichnung von Gisela Lehnert

Am 04.03.2016 starteten wir gegen 9:30 Uhr zunächst auf der A 20 in Richtung Schwerin, dann weiter auf der A 14 um nach etlichen Kilometer die Autobahn zu verlassen um unserer Partner-stadt Putlitz (Landkreis Prignitz/Brandenburg) einen Besuch abzustatten. Vor der ehemaligen Bahnhofsgaststätte „Zur Endstation“ wurden wir von dem amtierenden 16. Burgfräulein Katja und dem langjährigen Bürgermeister Bernd Dannemann herzlich empfangen.

Die 17-jährige Katja Jenns aus Wüsten Varnow ist das 16. Putlitzer Burgfräulein. Das Publikum am Putlitzer Burgturm wählte sie mit den meisten Stimmen aus vier Kandidatinnen, die sich für den Titel beworben hatten. Sie unterstützt tatkräftig den Bürgermeister bei der Übernahme von Rep-räsentationspflichten bei Feierlichkeiten und sonstigen gesellschaftlichen Anlässen.

Nach einer kurzen Begrüßungsrede verabschiedete sich der Bürgermeister von uns, da im Rathaus eine wichtige Amtshandlung stattfand. Nun übernahmen unsere Betreuung das Burgfräulein und eine Kollegin. Wir konnten uns aber zunächst erst einmal an dem vorher bestellten umfangreichen Frühstück mit Kaffee oder Tee stärken. Anschließend unternahmen wir noch eine Stadtrundfahrt, Unsere beiden Begleiterinnen zeigten und erläuterten uns alle Sehenswürdigkeiten der Stadt. Am Rathaus verließen uns dann unsere netten Damen und wir setzten nach 2-stündigen Aufenthalt unsere Fahrt dann so gegen 13:30 Uhr in Richtung Berlin fort.

Unseren 1. Berliner Programmpunkt war der 55 m hohen Funkturm dort gab es Kaffee und Kuchen. Anschließend ging es ins Hotel Domero in unmittelbarer Nähe vom Ku’damm. Mit Einchecken und Abendessen endete ein relativ schöner Reisetag.

Am 2. Tag geht es mit unserem Reiseleiter vorbei am Grunewald über die Glienicker Brücke nach Potsdam, die ehemalige Residenzstadt. Die Fahrt führt uns zunächst zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Holländische Viertel und die russischen Siedlung Alexandrowska. Dazu gehören aber auch die Schlösser Sanssouci und Cecilienhof. Wegen umfangreicher Bauarbeiten an beiden Häusern, statteten wir dafür dem Neuen Palais einen Besuch ab. Am Nachmittag haben wir mit der „Weißen Flotte“ eine Schlössertour unternommen. Gegen Abend ging es dann Sacrow. Wir tafelten im Rittersaal wie im Mittelalter mit einem offenen Rittergelage ein Fünf-Gänge-Menü. Es handelt sich um eine urige Angelegenheit. Als Eßhilfsmittel standen uns nur stumpfe, spitze und relativ große unhandliche Messer zur Verfügung. Suppe und Nachtisch mit Messer ist ganz schön schwierig, aber wozu haben wir unsere Finger. Mit dem Spanferkelbraten und den Beilagen waren die Eßschwierigkeiten einigermaßen zu bewältigen Zur Erheiterung der Gäste sorgte der Moderator Theo Theodor zwischen den einzelnen Menügängen für die Unterhaltung als Animateur und Reimrejongleur. Mit viel Amüsement und Lachen ging es nach gut 3 ½ Stunden geben 22:00 Uhr mit dem Bus wieder zurück ins Hotel.

Der 3. Tag war dann nur Berlin gewidmet. Während der umfangreichen Stadtrundfahrt sahen wir wieder viel Neues und Historisches incl. natürlich dem Mauerverlauf mit der Gedenk-Ausstellung „Checkpoint Charlie“. Das Stadtbild ändert sich laufend und das Zusammenwachsen von Ost und West geht langsam voran. Am sogen. „Tränenpalast - Friedrichstraße“ mit einer Führung endete die Rundfahrt. Mit einem Abendessen im Restaurant „Kartoffelkiste“ im Europacenter und am später Abend mit der Teilnahme an der Fernsehlive-Aufnahme (ARD) mit Anne Will ging auch die-ser interessante Sonntag zu Ende.

Am Montag führte uns eine Sonderfahrt zur Museumsinsel. In der Nähe des Domes war Aussteigen angesagt. Zu Fuß wurde dann dieser herausragende Museumskomplex mit kompetenter Führung erkundet. Die gesamte Anlage wurde Ende der 1990iger Jahre in die UNESCO-Liste des Weltkulturderbes aufgenommen. Als letztes wurde dann noch die Humboldt-Box besucht, wo das Großbauprojekt des Berliner Schlosses transparent gezeigt wird. Anschließend ging es zum Hotel zurück. Ein bißchen Freizeit war angesagt – der Ku-Damm war doch in der Nähe!! Den Abschluß des Tages bildete gegen Abend eine Fahrt zum Abendessen ins Nikolai-Viertel zum urigen Restau-rant „Mutter Hoppe“.

Leider hieß es schon wieder - gespickt mit neuen Eindrücken - Abschiednehmen von Berlin. Doch vorher hatten wir um 10:00 Uhr noch eine Führung durchs KaDeWe zum letzten Mal mit unserem netten Reiseleiter. Anschließend war noch genügend Zeit zum Geldausgeben und für einen Mit-tagsimbiß. Um 13:00 Uhr starteten wir zu unserer Heimreise.

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